Am 23. April 2026 fand an der Westböhmischen Universität in Pilsen der Trinationale Runde Tisch zum Thema KI statt. Rund 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler deutscher, österreichischer und tschechischer Hochschulen nutzten die Gelegenheit, sich über ihre Forschung sowie aktuelle Entwicklungen im Bereich der KI auszutauschen. Der Trinationale Runde Tisch KI ist eine Kooperationsveranstaltung des Trägervereins Europaregion Donau-Moldau (EDM) und des Netzwerks INDIGO. Das bewährte Austauschformat fand bereits zum sechsten Mal statt.
„Ich bin immer wieder begeistert, was wir hier jedes Jahr zusammen mit dem Netzwerk INDIGO und dem Trägerverein Europaregion Donau-Moldau auf die Beine stellen! Der Trinationale Runde Tisch ist eine unglaublich wertvolle Veranstaltung für den wissenschaftlichen Austausch und damit auch für die gesamte Region“, freut sich Prof. Dr. Tomas Sauer (Universität Passau), Sprecher des INDIGO-Steuerkreises, der die Veranstaltung eröffnete. Vendula Maihorn, Projektmanagerin im Trägerverein Europaregion Donau-Moldau, bedankte sich bei Prof. Tomas Sauer und der Netzwerkmanagerin des INDIGO-Netzwerks, Anne-Kathrin Böhm, für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Organisation dieses Austauschformats. Die Veranstaltung fördert die grenzüberschreitende wissenschaftliche Zusammenarbeit in der Europaregion Donau-Moldau und trägt zur Entwicklung von innovativen Lösungsansätzen für gemeinsame Herausforderungen bei.
Direkt im Anschluss begrüßte Rektor Prof. RNDr. Miroslav Lávička, Ph.D. die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer und hieß sie herzlich an der Westböhmischen Universität in Pilsen willkommen. Die Westböhmische Universität in Pilsen zählt mit rund 12.000 Studierenden, neun Fakultäten, mehr als 60 Instituten und Lehrstühlen sowie vier Forschungszentren zu den bedeutenden Hochschulen Tschechiens und verbindet exzellente Forschung mit praxisorientierter Lehre in zahlreichen Fachbereichen.
Die verschiedenen Beiträge der Referentinnen und Referenten gaben anschließend einen guten Einblick in die vielschichtigen Perspektiven der KI-Forschung. In den insgesamt elf Vorträgen boten sich für die Teilnehmenden viele Gelegenheiten, Anregungen zu sammeln und diese in anschließenden Diskussionen direkt aufzugreifen. Ergänzend konnten sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Barcamp-Format zu weiteren konkreten Themen wie KI-Methoden oder den Möglichkeiten kooperativer Forschung austauschen. Darüber hinaus ergaben sich sowohl während als auch direkt im Anschluss an die Veranstaltung zahlreiche Gelegenheiten zur Vernetzung.
Prof. Dr. Julia Heigl, Vizepräsidentin für Studium, Lehre & Internationales an der OTH Amberg-Weiden, nahm in diesem Jahr erstmalig als Referentin am Trinationalen Runden Tisch teil. „Die internationale Zusammenarbeit zwischen Forschenden im Bereich KI spielt eine zentrale Rolle für unsere Hochschule sowie alle Teilnehmenden am Trinationalen Runden Tisch. Ich freue mich, mit meinem Beitrag die EDM sowie das Netzwerk INDIGO in dieser Kooperation unterstützen zu können“, resümiert sie.
Insgesamt beteiligten sich elf Hochschul- und Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Tschechien und Österreich an der mehrstündigen Veranstaltung. Das große Interesse an der Veranstaltung sowie die thematische Vielfalt der Beiträge machten die hohe Relevanz der KI-Forschung für die Grenzregion deutlich. Die vorgestellten Forschungsschwerpunkte reichten von KI in der Krebsdiagnostik mittels CT-Segmentierung bis hin zu generativen KI-Avataren als Trainingsumgebung für Kommunikation.
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